2. So bleiben Sie fit

VITA PURA - Jens Böhme - Telefon +49 3583 691 291 - Funk 0177 449 7296

Sie haben etwas in Ihrem Leben verändert und fühlen sich wohl dabei. Vielleicht brauchten Sie erst mehrere Anläufe, um die gewünschten Veränderungen zu erreichen. Anderen ist das wiederum leichter gefallen und sie gehören zu den wenigen Menschen, welche von einem auf den anderen Tag z.B. eine Ernährungsumstellung geschafft haben. Egal wie Ihr Weg bis hierher verlaufen ist, nun wollen Sie bestimmt die ersten Erfolge dauerhaft festigen oder weiter Stück für Stück verbessern.
Da nichts von Dauer ist und sich das Leben immer weiter entwickelt, müssen auch Sie weiterhin bestimmte Regeln einhalten, nicht in altes Verhalten mit seinen Negativfolgen zurückfallen und die gemachten positiven Erfahrungen festigen und dabei im Gedächtnis bzw. im Unterbewusstsein fest integrieren. Louis Kuhne (1835-1901), zu seiner Zeit ein angesehener Arzt in Leipzig, drückte es so aus: „ Der Mensch ist keine Maschine, die wie ein Automobil aus verschiedenen Teilen künstlich zusammengefügt wurde, sondern ein lebendes Geschöpf, das sich in Entwicklung befindet.“

Leben im Einklang mit den Naturgesetzen bewahrt Sie vor Fehlern und den damit verbundenen Rückschlägen. Achten Sie auf „Die 19 Faktoren für die Gesundheit“ der Natürlichen Gesundheitslehre, wie im Kapitel 5 erwähnt und versuchen Sie danach zu leben. Die gesunde Ernährung ist gewiss nur ein Teil der 19 Lebensbedingungen, allerdings ein Teilgebiet, bei dem die meisten Fehler gemacht werden können. Denn bei einer Vielzahl verschiedener Ernährungsempfehlungen ist es nicht einfach, die richtigen Nahrungsmittel zu wählen. Machen Sie es sich nicht schwerer als notwendig. Vergessen Sie das akribische Kalorienzählen und stellen Sie sich nicht jeden Tag auf die Waage. Essen Sie so natürlich wie möglich. Lebensmittel sollen frisch auf den Tisch kommen. Ein hoher Rohkostanteil ist dabei wichtig. Frisches Obst, Gemüse, Früchte und Salate, der Jahreszeit entsprechend und aus der Region Ihres Wohnumfeldes, sind die beste Wahl. Bio-Produkte sollte man den Vorzug geben, am sichersten aus dem eigenen Garten.

Wenig Schadstoffe, ein hoher Nährstoff-, Vitamin- und Mineraliengehalt machen diese frischen Lebensmittel so wertvoll. Wenn Sie Fleisch überhaupt essen wollen, dann bitte nur wenig in entsprechender Öko-Qualität. Geflügelfleisch ist dabei dem Schweinefleisch vorzuziehen. Verarbeitete Fleischprodukte, wie Wurstwaren oder Konserven, kann ich nicht zur gesunden Ernährung empfehlen. Denn in diesen Produkten sind meistens Stoffe zur Haltbarmachung oder Geschmacksverstärker enthalten. Gerade solche Zusatzstoffe sind für die menschliche Ernährung bedenklich. In oftmals zu hoher Konzentration werden den Nahrungsmitteln Kochsalz, Zucker oder synthetische Süßungsmittel zugegeben. Natürlich braucht unser Organismus zum richtigen Funktionieren auch Salze. Aber das anorganische Natriumchlorid (NaCl) ist für den Körper nicht von Nutzen und wird schnellstmöglich ausgeschieden. Salze werden nur im organischen Verbund, wie sie in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden sind, verwertet und zur Gesunderhaltung benötigt. Die Pflanzen sind in der Lage, die anorganischen Salze aus den Böden zu nutzen und sie im Wachstum in organische Substanzen zu integrieren. Wenn der Mensch ein dunkelgrünes Salatblatt kaut, versorgt er sich mit den wichtigen Salzen, welche z.B. für die Blutbildung benötigt werden. Interessanterweise hat das Chlorophyll der Pflanze eine sehr ähnliche chemische Struktur wie das Hämoglobin des Blutes.

An Stelle des Magnesiumatoms in der Strukturformel des Blattgrüns sitzt im Blutfarbstoff des Menschen ein Eisenatom. Gemüse, Salate und Früchte liefern die Mineralsalze in der Form, wie sie für die gesunde Ernährung sein müssen. Sicherlich will nicht jeder sofort bei einer Nahrungsumstellung ganz auf das Salzen von Speisen verzichten. Versuchen Sie auf jeden Fall angereichertes und mit Rieselhilfen versehenes Speisesalz zu meiden. Am besten macht sich eine Salzmühle, welche mit Himalajasalz gefüllt wird. Dieses Steinsalz eines ausgetrockneten Urmeeres mit fossilen Bestandteilen macht in der menschlichen Ernährung den wenigsten Schaden bei der Verwendung in der Küche. Salate und Soßen können Sie mit Tamari würzen – eine nach japanischem Rezept fermentierte Sojasoße, welche sparsam zum Einsatz kommen soll und Salz ersetzen kann. Mit frischen oder getrockneten Kräutern, von Majoran bis Oregano, lässt sich ebenfalls gut würzen und Salz sparen, bzw. man verzichtet gänzlich auf Salz in den Speisen. Hier ist Ihre Kreativität und freudiges Ausprobieren gefragt. Völlig neue Geschmackserlebnisse sind der Lohn für experimentelle Kochversuche und Ihre Familie und Gäste werden überrascht sein. Mit gekeimten Saaten, wie Mungbohnen, Alfalfa, Bockshornklee oder anderen Keimlingen, lassen sich u.a. Salate auf einfache Art bereichern. Keimgeräte können Sie im Naturkostladen oder Reformhaus kaufen, vielleicht auch selbst ein solches Gerät basteln. Die einfachsten Varianten dafür sind mit Gaze versehene kleine Gurkengläser.

Die gekeimten Saaten sind von ihrem Nährwert und den veränderten Eiweiß-Strukturen besser bekömmlich und somit gesünder für die Ernährung des Menschen. Auch hierbei sollten Sie einfach verschiedene Dinge selbst probieren. Ein Zuviel an Kristallzucker, wie er in verarbeiteten Nahrungsmitteln vorkommt, ist ein weiteres Problem. Denn diese „versteckten“ z.B. Zucker in der Wurst, schmeicheln unserem Gaumen und lassen uns rasch zuviel davon essen. Der Zucker wird häufig als billiger Geschmacksverstärker von der Nahrungsmittelindustrie genutzt und da nicht nur Kinder Süßes gerne essen, werden verarbeitete Nahrungsmittel auf diese Art und Weise auch für Erwachsene schnell zur Sucht. Dieser raffinierte, weiße Zucker ist mehr schädlich als von Nutzen. Bei den Verarbeitungsprozessen, um aus der Zuckerrübe oder dem Zuckerrohr den Kristallzucker zu gewinnen, werden alle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zerstört.

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